Privat Schule Australien
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Privat Schule Australien

In ganz Australien gibt es Schulquartale, sogenannte Terms. Unsere Kinder sind in einer Privat-Schule und da gibt es glaube ich gar keine richtigen Zeugnisse wir man das von Österreich gewöhnt ist.

Soweit ich mitbekommen habe, dürfte es hier so standardisierte Tests geben, die die Kinder landesweit machen müssen. Uns betrifft das nicht, da wir für die österreichische Schule lediglich eine Schulbesuchsbestätigung brauchen.

Den Kindern gefällt es unterschiedlich in der Schule. Am besten gefällt es Nicky. Sie hat überhaupt keine Probleme damit, dass sie nichts versteht. Sie kennt das Montessori-Material und werkelt einfach vor sich hin. Die Lehrerin ist ganz begeistert und lobt sie in den höchsten Tönen.

 
 

Peter gefällt die Schule an sich auch sehr gut. Das eigenständige Arbeiten, das nicht Still-sitzen-müssen und die lockere Atmosphäre sind für ihn eine richtige Erholung vom österreichischen Schulsystem. Ihm fehlen allerdings die sozialen Kontakte - da ist er ein wenig ungeduldig. Heute ist er vom 4-tägigen Camp zurückgekommen und obwohl ihm das Abenteuer sehr gut gefallen hat, hat er sich doch über die fehlenden Freunde beklagt. Ich glaube aber,
dass das mit den Fortschritten in der Sprache auch besser werden wird. Sarah hat jetzt in der Vorschule begonnen und war in den ersten Tagen ganz begeistert, nach 4 Tagen aber dann doch ganz verdattert, dass sie mit allen reden und spielen will, und keiner versteht sie.

Am 5.Tag wollte sie daraufhin gar nicht mehr hingehen. Die Lehrer sind dort allerdings sehr bemüht und schlussendlich hat sie sich doch überreden lassen. Mittlerweilen hat sie sich an ihre besondere Situation gewöhnt und geht auch gerne. Alle Kinder sind begeistert vom späten Unterrichtsbeginn (9:00 Uhr) und davon, dass es an dieser Schule keine Hausaufgaben gibt!

Die Leute hier sind ziemlich anders wie bei uns. Man wird von vielen
angesprochen und mit Ausländern hat man hier kein Problem. Alle sind alle herzlich, hilfsbereit und nett. Gestern haben wir beschlossen, die 6000 km doch nicht in 14 Tagen zu fahren und stattdessen das Geld in einen Flug zu investieren. Wir werden daher im September nur ein wenig Richtung Outback fahren und im Sommer einen Kurztrip per Flieger zum Ayers Rock und wieder zurück unternehmen.

Wir müssen auch immer aufpassen, die Distanzen nicht zu unterschätzen, aber Australien ist größer als Europa, auch wenn's auf der Landkarte gar nicht so ausschaut.

 
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